Hier kommt ein Roadtrip, der zwei wunderschöne australische Städte miteinander verbindet. Wir sind die 1000 km zwischen Sydney und Melbourne eine Woche lang am Ozean entlang gefahren. Unterwegs gab es viele Kängurus, zur großen Freude der Kinder. Hier sind die einzelnen Etappen unserer Route:
Tag 1: Sydney->Kiama->Jervis Bay. Wir sind morgens in Sydney losgefahren, und unser erster Stopp war Kiama, wo man beeindruckende Blowholes beobachten kann. Die Kinder waren begeistert. Titpuce sagte sogar: „Mama, das war super, diese Wassershow!“ Eine natürliche und kostenlose Show ;-). In Kiama haben wir uns auf dem großen Spielplatz niedergelassen, um dort zu picknicken und die Kinder herumtoben zu lassen. Danach ging es weiter nach Jervis Bay, wo wir für zwei Nächte ein Haus gemietet hatten. Dort wurden wir von zwei erstaunt dreinblickenden Kängurus empfangen, die im Garten direkt vor dem Grill auf uns zu warten schienen (eine Botschaft?). Wir machten eine erste Runde am wunderschönen Strand von Hyams Beach❤.




Tag 2: Jervis Bay. Wir ziehen von Strand zu Strand, um den außergewöhnlich weißen Sand in dieser Ecke Australiens zu genießen. Wir verbringen einen schönen, faulen Spiel- und Badetag. Unterwegs begegnen uns Pelikane und Kängurus.

Tag 3: Jervis Bay->Pebbly Beach->Narooma->Bermagui->Merimbula. Erste Pause des Tages an der Pebbly Beach❤. Baden, Muscheln sammeln und Picknick in dieser sehr schönen Umgebung. Danach noch ein Stopp in Narooma, wo man große Rochen aus nächster Nähe sehen kann, neben dem Boardwalk, dort wo die Fischer sind. In Bermagui gibt es ein schönes natürliches Becken direkt am Ozean. In Merimbula beziehen wir die Jugendherberge und fahren anschließend bei Sonnenuntergang nach Pambula gleich nebenan, um Kängurus zu beobachten.
Pebbly Beach
Bermagui Ocean Pool
Tag 4: Merimbula->Pambula->Ben Boyd National Park->Lakes Entrance. Erste Pause am Strand von Pambula (an der Flussmündung). Dann Halt im Ben Boyd National Park ❤ , wo wir die kleine Wanderung „The Pinnacles“ machen, um diese großartige Landschaft zu bewundern (etwa 40 Minuten, Ticoeur und Titpuce sind gut gelaufen):
Pambula
Ben Boyd National Park
In Lakes Entrance legen wir uns an den Strand mit Blick auf den Ozean. Man fühlt sich fast wie an einem dieser langen Strände in den Landes. Wir probieren ein paar Austern aus der Gegend (nicht schlecht, aber ich mag die vom Cap-Ferret lieber ;-)).
Lakes Entrance, Ozeanseite
Lakes Entrance
Am Ende des Tages fahren wir nach Raymond Island (man nimmt einfach eine kleine kostenlose Fähre, 15 Minuten). Dort ist der ideale Ort, um Koalas zu beobachten. Wir haben gut fünfzehn gesehen.

Für die Nacht haben wir eine Vier-Personen-Hütte auf einem Campingplatz gebucht.
Tag 6: Lakes Entrance->Wilsons Promontory->Foster. Wir fahren weiter Richtung Wilsons Promontory. Dort machen wir ein Picknick an der Squeaky Beach, einem Strand, an dem der Sand quietscht. Danach ein Verdauungsspaziergang am Fluss entlang (hübsch und gut angelegt, sehr einfach mit Kindern). Dann noch ein Strand: Norman Beach, wo ich baden gehe, während die Kinder in den kleinen Dünen spielen. Letzter Stopp für einen Spaziergang, bei dem man Tiere beobachten kann (in Richtung Parkausgang): sehr viele Kängurus und ein paar Emus. Wir schlafen in der kleinen Stadt am Ausgang des Wilsons Promontory (Foster).
Wilsons Promontory
Tag 7: Ankunft in Melbourne, und das ist wieder eine schöne Geschichte, die ich euch bald erzähle!
Praktische Informationen:
Unterkünfte: organisatorisch haben wir alles ziemlich in letzter Minute gemacht und unsere Unterkünfte ein paar Tage vor der Abfahrt gebucht, während wir in Sydney waren. Wir haben abgewechselt: Hausmiete über Airbnb, Motels, Campinghütte und Jugendherberge. Jedes Mal haben wir eine Unterkunft gewählt, in der man kochen konnte. Budget: 60 bis 85 € pro Nacht.
Mietwagen: Wir haben möglichst günstig gemietet und unser Auto ungefähr zwei Wochen vor unserer Ankunft in Australien reserviert. Wir hatten einen Toyota Corolla mit vielen Kilometern, aber in sehr gutem Zustand. Die Kosten lagen bei 18 €/Tag. Es war bei ACE, aber wir hatten das Auto über einen Preisvergleich gefunden, denn so bekommt man oft interessantere Tarife als direkt beim Anbieter. Für die Kindersitze haben wir die aufblasbaren Sitzerhöhungen benutzt, die wir im Koffer mitgenommen hatten (Bubble Bum). Natürlich kann man vor Ort auch Kindersitze mieten. Insgesamt sind Mietwagen in Australien günstiger als in Frankreich, und außerdem ist auch Benzin billiger.
Wetter: Wir waren vor zwei Wochen dort, also Anfang April. Hier ist dann Herbst. Es waren ungefähr 25 °C, und das Meer war eher frisch, ich schätze 18 bis 19 °C. Für mich war es perfekt, aber „Papa Voyage“ und die Kinder fanden es zu kalt zum Baden.
Wenn wir es noch einmal machen würden: Wir haben uns eine Woche genommen, um von Sydney nach Melbourne zu fahren. Natürlich ist das zu kurz, und man könnte mehr Etappen einbauen oder an jeder Etappe mehr Spaziergänge machen. Ideal fände ich, wenn man leicht Folgendes ergänzen könnte:
- Eine zusätzliche Nacht in Jervis Bay (wenn das Wetter schön ist und man das Meer genießen kann).
- Eine zusätzliche Nacht im Wilsons Promontory, um dort mehr kleine Wanderungen zu machen. Ideal wäre es, im Nationalpark zu übernachten, aber als wir dort waren, war alles ausgebucht.
- Einen Tag auf Phillip Island verbringen, einer Insel, die für ihre Schönheit bekannt ist und wo man Zwergpinguine sehen kann.
Für uns war die Zeit begrenzt (denn unser „Australien“-Budget ist begrenzt …). Trotzdem haben wir unsere Woche sehr genossen. Für die Kinder waren die Höhepunkte die Strände und die Begegnungen mit den Tieren: natürlich die Kängurus und Koalas!
Kängurus in Pambula
Jervis Bay
Durchschnittliches Tagesbudget für diesen Abschnitt Sydney-Melbourne: 110 €/Tag/4 Personen. Ich finde, wir haben uns für dieses Land gut geschlagen!
Bis bald mit mehr Details über Melbourne und seine Umgebung!


