Hier kommt die Fortsetzung unserer Myanmar-Abenteuer mit unserem Aufenthalt am Inle-See, einem großen Hochlandsee, der für die Schönheit seiner Landschaften bekannt ist, für das Leben, das sich rundherum organisiert, und für seine Fischer, die die Fische mit so viel Anmut fangen. Als Familie war es eine sehr angenehme Etappe, denn die Kinder mochten die Bootsausflüge und die Fahrradtouren am Seeufer. Insgesamt blieben wir vier Tage, genug Zeit, um die Atmosphäre und die Zen-Stimmung des Ortes richtig aufzusaugen.
Genau wie Bagan war es eine Etappe, die wir sehr mochten und die wir nach der Hektik von Mandalay als sehr erholsam empfanden.
Hier eine kleine Besichtigung auf dem Wasser in Bildern…
Am schönsten ist es, die Fischer zu beobachten, die diese besondere Technik haben: Sie benutzen ein Bein zum Rudern und versuchen, die Fische mit ihrem Netz zu fangen, indem sie eine große Stange bewegen. Rund um den See geht das Leben seinen Lauf: Die Kinder fahren mit dem Boot zur Schule, die Häuser stehen auf Stelzen und die Gemüsegärten schwimmen…









Mittagessen und Nacht am Seeufer…
Affiliate-Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links, gekennzeichnet mit „*“. Wenn ihr über diese Links bucht, erhalten wir ggf. eine Provision. Für euch entstehen keine Mehrkosten.
****
Am letzten Tag machten wir eine Fahrradtour entlang des östlichen Ufers und aßen im Novotel Inle Lake* zu Mittag, um schöne Gerichte mit Blick auf den See zu genießen, und auch, weil die Kinder den großen Pool entdeckt hatten…

Ein sehr schöner Ort, eine für ein Hotel dieser Qualität sehr erschwingliche Karte, und da das Menü sowohl lokale Gerichte als auch französisch inspirierte Speisen anbietet, nahmen wir einen Fisch aus dem Inle-See nach Shan-Art zubereitet (die Shan-Küche war meine liebste in Myanmar) und wurden außerdem bei einem Schweinekotelett à la Normande schwach ;-). Alles war ausgezeichnet.


Und wie den Kindern versprochen, badeten wir mit Blick auf den See im schönen Pool. Das Wasser ist allerdings kühl, denn wir sind in der Höhe! Wir ahnten noch nicht, welche Überraschung uns anschließend erwartete: Der Manager des Hotels schlug uns vor, über Nacht zu bleiben. Eine Einladung, die ich natürlich dem Blog verdanke, aber vielleicht auch ein bisschen Titpuce, die nicht aufhörte, über den Ort zu staunen. Ach, diese Prinzessin! Jedenfalls war es eine riesige Überraschung, und auch wenn wir unsere Hotelnacht in Nyaung Shwe, der Stadt, in der wir nördlich des Sees wohnten, leider nicht stornieren konnten, nahmen wir diese schöne Einladung in diesem außergewöhnlichen Novotel an, mit geräumigen, wunderschön dekorierten Zimmern und einem der schönsten Badezimmer, die ich je gesehen habe. Und ich habe schon sehr schöne gesehen!





Wenn ihr während eures Aufenthalts in Myanmar die Gelegenheit habt, euch eine Nacht in diesem Hotel zu gönnen, ist das wirklich eine unvergessliche Nacht. Unvergesslich war jedenfalls der wunderbare Sonnenuntergang, den wir von der Hotelbar aus sehen konnten. Nebenbei testeten wir zur Happy Hour eine köstliche Margarita und Wassermelonensaft für die Kinder. Der schönste Sonnenuntergang unserer Myanmar-Reise!


Praktische Informationen und gute Adressen:
Den Inle-See besuchen: Ob in eurem Hotel oder in einer der zahlreichen Agenturen in den Straßen von Nyaung Shwe (wir hatten ein sehr gutes Gefühl bei der Agentur „Full Moon“), ihr könnt eine Tagestour buchen (von 8 Uhr morgens bis 16 Uhr), bei der ihr das Wesentliche des Lebens auf dem See erleben könnt, mit vielen geplanten Stopps, um verschiedene Handwerke zu entdecken (Silberschmuck, Weberei, Schmiede, Bootsbau… Manche Stopps sind interessanter als andere…). Der Preis beträgt 16.000 Kyat pro Boot (11 €) oder 20.000 Kyat (15 €) mit der Option In Dein. Ich empfehle die In-Dein-Option sehr, denn das war einer unserer Lieblingsorte! Neben dieser intensiven Tour empfehlen wir, Fahrräder zu mieten, um die Ufer des Sees zu erkunden, und den See mit den Fahrrädern an Bord per Boot zu überqueren, wenn man ein bisschen müde ist ;-). Nicht verpassen: das Holzkloster mit den ovalen Fenstern (Shwe Yan Pyay).
In Dein
Shwe Yan Pyay
Der Inle-See mit Kindern? Ja, das ist sehr gut, denn sie mögen die Bootsfahrt. Denkt an Hüte, Sonnencreme sowie eine Weste oder Windjacke für den Morgen. Ticoeur mochte es sehr, die Fischer zu beobachten. Und unter den verschiedenen Stopps der Tour mochten Ticoeur und Titpuce vor allem die Weberei mit Lotusfasern. Mit dem Fahrrad war es sportlich, denn wir hatten jeweils ein Kind hinten drauf: Titpuce in der Ergobaby-Trage bei ihrem Papa und Ticoeur auf dem gepolsterten Gepäckträger bei mir. Immer noch nicht die ideale Ausrüstung, aber die Straßen sind sehr ruhig.


Nach Inle kommen: Ab Bagan gibt es komfortable, klimatisierte Minibusse nach Inle (11 bis 12 Std.), aber da uns die Strecke etwas lang erschien, hielten wir eine Nacht in Kalaw in den Bergen. Bagan->Kalaw sind 8 bis 9 Stunden Fahrt, dann Kalaw->Inle 2:30 Stunden. Der Stopp in Kalaw ermöglichte uns eine schöne Bergwanderung mit den Kindern. Reisende ohne Kinder entscheiden sich sogar für eine 3-tägige Trekkingtour von Kalaw nach Inle, aber wir fanden, das wäre zu viel Laufen für unsere kleinen Lieblinge, und außerdem wollten wir lieber mehr Tage für den Inle-See behalten. Es ist möglich, die Strecke Bagan->Inle mit dem Flugzeug zu machen, aber Inlandsflüge sind ziemlich teuer.
Unterkünfte: Um es einfach zu sagen: Die günstigeren Unterkünfte befinden sich in Nyaung Shwe, etwa 5 km nördlich des Inle-Sees, während die schickeren Hotels wirklich direkt am Wasser liegen, hauptsächlich am östlichen Ufer. Das ist besser für den Sonnenuntergang!
- In Nyaung Shwe: Wir wohnten im Teak Wood Hotel: gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Der ältere Teil des Hauses ist komplett aus Holz, also hat der Ort viel Charme. Es gibt große Moskitonetze für jedes Bett. Sehr gutes Frühstück; allerdings ist das Badezimmer etwas altmodisch und mit ziemlich vielen Mücken :-(.
- Am östlichen Ufer: Wir verbrachten also eine Nacht im Novotel Lac Inle*, eine sehr schöne Adresse mit hochwertiger Leistung, großem Pool mit Seeblick und einem hervorragenden Spot für den Sonnenuntergang (siehe oben). Das Personal ist mit Kindern bezaubernd, ganz im Bild der Gastfreundschaft des Landes!
Restaurants & Cafés:
- Bamboo Hut: authentische Küche, sehr naturnaher Rahmen und köstliche Gerichte. Dieses kleine Restaurant liegt am östlichen Ufer des Sees, also ideal für eine grüne Pause während einer Fahrradtour. Kein Blick auf den See allerdings und etwas langsamer Service.
- Novotel Inle Lake: Sehr schöne Auszeit mit Blick auf den See während einer Fahrradtour; die Mittagskarte hat ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Restaurant ist auch für Nicht-Hotelgäste geöffnet.
- Sin Yaw II: Dort haben wir während unseres Aufenthalts in Nyaung Shwe alle unsere Mahlzeiten eingenommen. Kleine Preise und sehr gute Qualität. Nicht verpassen: den Fisch aus dem Inle-See und die verschiedenen Shan-Spezialitäten. Sehr herzlicher Empfang durch die Besitzerin, die Französisch spricht. Bezauberndes und großzügiges Personal.
- Real Bakery: eine winzige lokale Bäckerei, die nach nicht viel aussieht, aber die Besitzer sind supernett und vor allem gibt es hausgemachtes Eis für die Kinder und köstliche kleine Windbeutel für mich ;-).


Und? Habt ihr Lust auf den Inle-See?



