London ist die Hauptstadt, die wir nach Paris am besten kennen. Auf dem französischen Blog habe ich bereits rund zwanzig Artikel über London mit der Familie geschrieben, um euch von unseren vielen London-Besuchen zu erzählen. Es war an der Zeit, all diese Informationen in einem vollständigen Guide zusammenzufassen, der euch bei eurem nächsten Aufenthalt in London mit Kindern helfen wird. Wir lieben London! Papa Voyage hat dort studiert, und danach sind wir mehrmals im Jahr dorthin gefahren, für ein langes Wochenende oder eine Ferienwoche. Wir haben dort auch Familie, was uns geholfen hat, London anders zu entdecken und uns nicht nur auf die touristischsten Orte zu beschränken. Und natürlich haben wir, seit wir in England leben, nur anderthalb Stunden von London entfernt, noch häufiger die Gelegenheit, für ein Wochenende oder sogar nur für einen Tagesausflug dorthin zu fahren.
Ob ihr London zum ersten Mal oder zum x-ten Mal besucht, dieser Guide ist für euch gemacht! Ich habe vor allem versucht, ihn übersichtlich zu halten. Für die Details habe ich jedes Mal Links zu meinen anderen Artikeln eingefügt. Ihr findet hier die Must-sees, unsere Lieblingsorte in London und Ideen für Besichtigungen abseits der ausgetretenen Pfade. Ich teile außerdem alle praktischen Infos für einen Familienbesuch in London: Tipps für Reservierungen, Verkehrstipps, Restaurants, Unterkünfte und Ideen für Ausflüge ab London.

Bereit für eine große Familienbesichtigung von London?
Alle unsere Favoriten sind mit einem kleinen Herz markiert.
London in 10 Spaziergängen:
Spaziergänge mitten im Zentrum Londons, Spaziergänge entlang der Themse oder der Kanäle, Spaziergänge durch die Parks der englischen Hauptstadt: So viele Möglichkeiten, London mit der Familie und zu Fuß zu entdecken! Die ersten Spaziergänge zeigen euch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Londons, während die letzten drei Spaziergänge abseits der ausgetretenen Pfade liegen.
- Spaziergang 1: Entlang der Themse. Das ist ein Spaziergang an den südlichen Ufern der Themse (South Bank). Wir starten an der Tower Bridge und gehen nach Westen über The Queens Walk, Shakespeare Globe, die Tate Modern … bis zum London Eye. Dann überqueren wir den Fluss und beenden den Spaziergang am Big Ben. Spaziergang von Ost nach West.
- Spaziergang 2: Das absolute Zentrum von London, um Covent Garden, Neal’s Yard, Carnaby Street, Regent’s Street, Piccadilly, Chinatown, Soho usw. zu entdecken. Zentraler Spaziergang.
- Spaziergang 3: Eine Mischung aus Spaziergang 1 und 2: dem Anfang des Spaziergangs entlang der Themse folgen, dann den Fluss vor der St Paul’s Cathedral / der City überqueren und anschließend ins Zentrum weitergehen, um die Stationen von Spaziergang 2 zu sehen.
- Spaziergang 4: Notting Hill mit der Familie entdecken, insbesondere mit Portobello Road, und dann in Little Venice und Holland Park enden. Spaziergang im Nordwesten des Zentrums.
- Spaziergang 5: Besucht das französische Viertel South Kensington wegen seiner Museen (siehe die Liste der Museen weiter unten im Artikel) und spaziert dann durch den Hyde Park und vielleicht sogar bis zum Regents Park. Spaziergang im Südwesten des Zentrums.
- Spaziergang 6: Camden besuchen und entlang des Regent’s Canal spazieren. Spaziergang nördlich des Zentrums.
- Spaziergang 7: Besucht Shoreditch und seine Street Art. Spaziergang östlich des Zentrums.
- Spaziergang 8: Das Viertel Hampstead Heath und seine Umgebung: Auf dem Programm dieses Spaziergangs stehen der Besuch des Freud-Hauses, die Durchquerung des Wohnviertels Hampstead und seines riesigen Parks sowie die Entdeckung des Highgate Cemetery.
- Spaziergang 9: Hackney im Nordosten Londons: kleiner Bauernhof, Museum für Kinder, Park und Märkte stehen auf dem Programm!
- Spaziergang 10: Abseits der ausgetretenen Pfade: ein sehr angenehmer Spaziergang an der Themse entlang, in einem nicht touristischen Teil, zwischen der Putney Bridge und der Hammersmith Bridge.
London von oben gesehen:
- Primrose Hill ❤: Ich liebe diese Aussicht! Geht auf den Gipfel des Hügels im Primrose Hill Park, setzt euch hin und genießt den Blick!

- The Sky Garden (KOSTENLOS mit Reservierung): Dieser begrünte Ort und die Aussicht vom 38. Stock (160 Meter) haben mir sehr gut gefallen. Man muss allerdings sehr gut organisiert sein und die kostenlosen Tickets mehrere Wochen im Voraus buchen.

- Garden at 120 (KOSTENLOS): direkt neben dem Sky Garden. Es ist deutlich niedriger (15. Stock), aber der Vorteil ist, dass der Terrassengarten draußen ist und der Platz großzügiger.
- 10. Stock der Tate Modern (KOSTENLOS): eine sehr schöne kostenlose Aussicht nach Norden über die Themse. Außerdem gibt es dort ein Café.

- Die Dachterrasse des Einkaufszentrums One New Change, nur wenige Schritte von der Saint Paul’s Cathedral entfernt (KOSTENLOS), oder die Dächer der Saint Paul’s Cathedral (KOSTENPFLICHTIG, im Besuch der Kathedrale enthalten).

- Horizon 22: ein neuer Ort, um London von den Höhen eines Wolkenkratzers aus zu betrachten (KOSTENLOS. Zu reservieren am Montag um 10 Uhr für die folgenden zwei Wochen. Es liegt im 58. Stock und ist die höchste kostenlose Aussicht Londons (278 Meter).

- Das London Eye mit der Familie (KOSTENPFLICHTIG): Es ist ziemlich teuer, deshalb würde ich es nur bei schönem Wetter in Betracht ziehen. Mit sehr kleinen Kindern ist es erschwinglicher, weil Kinder unter 4 Jahren kostenlos fahren.
- The Shard (KOSTENPFLICHTIG). Seit es Horizon 22 gibt, lohnt es sich weniger, für diese Aussicht zu bezahlen, auch wenn The Shard weiterhin das höchste Gebäude Londons ist (310 Meter).

Museen für einen Familienaufenthalt in London:
Alle unsere Lieblingsmuseen sind KOSTENLOS! Zu beachten ist, dass die meisten auch kostenpflichtige Sonderausstellungen anbieten, aber mit dem kostenlosen Teil der Dauerausstellung habt ihr bereits genug zu entdecken!
- The Natural History Museum: ein Muss, aber in den Schulferien ist es dort sehr voll! Oft mögen Touristen dieses Museum besonders wegen des Dinosaurierbereichs, aber das ist der Teil, den ich am wenigsten mag, weil dort Platz und Abstand fehlen, um die Skelette gut zu betrachten. Für Dinosaurier ist Paris besser! Im Natural History Museum mag ich die große monumentale Halle mit dem Walskelett. Mindestens dafür sollte man hineingehen. Ich mag auch die Abteilung über Mineralien, Vögel und Fossilien. Der Museumsshop ist großartig, um schöne Geschenke zu kaufen.

- Victoria & Albert Museum ❤: wahrscheinlich mein Lieblingsmuseum in London. Es liegt gegenüber dem Natural History Museum. Dort gibt es eine sehr vielfältige Sammlung, die ursprünglich aus Geschenken bestand, die Königin Victoria und Albert erhalten haben. Die Abteilungen, die ich euch empfehle: Schmuck (das Beste!), der römische Bereich, die Mosaike, die Theaterabteilung. Die Architektur dieses Museums ist wunderschön! Verpasst nicht den Innenhof. Der Teesalon ist ebenfalls sehr so british! Wenn ihr wenig Zeit habt, schaut euch wenigstens den Schmuck an und bewundert den Innenhof.

Der Teesalon des Victor & Albert Museum
- The Science Museum: das Nachbarmuseum des Natural History Museum. Sehr interessant. Wir mögen besonders den Bereich über Medizin, Dampfmaschinen und Uhren.
- The British Museum: ein weiteres Muss, ebenfalls mit viel Andrang. Der Ägypten-Bereich und der Stein von Rosetta sind die Highlights. Wir mögen auch die japanische Abteilung sehr.

- Sir John Soane’s museum ❤: ein wunderschönes Stadthaus mit einer originellen Privatsammlung. Sehenswert!
- The London Museum: das ist das Museum der Stadt London im Laufe der Geschichte. Es ist wirklich für Kinder gedacht. Man geht von Kulisse zu Kulisse und reist dabei durch die Zeit. Das Museum wird derzeit umgebaut und eröffnet 2026 in seinem neuen Gebäude im Herzen des Smithfield Market wieder. Bis dahin ist die Sammlung an den Docks zu sehen.
- The Tate Modern: wenn ihr moderne Kunst mögt, ist dieses Museum für euch! Es handelt sich um ein ehemaliges Kraftwerk. Ich empfehle mindestens, die Turbine Hall zu betreten, wo oft eine monumentale Installation steht. Dann geht es in den 10. Stock für die Aussicht (siehe oben).
- Tate Britain: das ist der klassische Teil der Tate-Sammlung. Dieses Museum ist oft sehr ruhig, und trotzdem findet man dort viele bekannte und schöne Werke. Ich finde auch die Größe des Museums angenehm, weil es nicht zu groß ist und daher einen sehr interessanten konzentrierten Überblick über Kunst bietet. Dort befindet sich die größte Dauerausstellung von Turner-Gemälden.
- The National Gallery: ein großer Klassiker am Trafalgar Square. Auch dort gibt es berühmte Turner-Gemälde.
- The Portrait Gallery ❤: Ich mag diese Sammlung von Porträts durch die Jahrhunderte sehr. Sie liegt direkt neben der National Gallery und ist weniger überlaufen. Unsere Kinder mochten sie!
- The Young V&A: ein Museum für kleine Kinder im Nordosten Londons. Wir sind dorthin gegangen, als unsere Kinder jünger als 5 Jahre waren. Dort gibt es Spielzeugsammlungen. Am Wochenende ist es bei Londoner Familien sehr beliebt und deshalb ziemlich laut (Spaziergang 9).
- Barbican Conservatory: ein schönes Pflanzengewächshaus.

- The Wallace Collection: ein großzügiges und angenehmes Museum im Zentrum von London. Dort findet man Geschirr, Waffensammlungen usw. Die Architektur ist sehr angenehm. So kann man Menschenmassen vermeiden und gleichzeitig ein schönes englisches Interieur sehen.

Danach gibt es natürlich auch kostenpflichtige und teure Museen, die Touristen gern besuchen, aber ehrlich gesagt gibt es mit den kostenlosen, die ich gerade erwähnt habe, schon genug zu tun. Ich empfehle also nicht unbedingt, das Portemonnaie zu zücken. Aber falls doch: The London Transport Museum ist bei Familien mit kleinen Kindern sehr beliebt. Das Postmuseum ist originell, mit der Möglichkeit, an manchen Tagen mit einer kleinen Bahn zu fahren. Und schließlich ist Madame Tussauds sehr bekannt, aber ich bin ehrlich gesagt kein Fan, und es ist extrem teuer. Ich habe vor ein paar Jahren auch das London Dungeon besucht und war nicht begeistert. Was das Aquarium Sea Life angeht, kann ich es nicht empfehlen (klein und sehr teuer).
Londoner Sehenswürdigkeiten, die man Kindern zeigen kann:
- The Big Ben: Wie schön dieses Symbol Londons ist! Man sollte es von allen Seiten bewundern.
- Westminster Abbey: Am besten besucht man sie während eines Konzerts, denn sonst ist es teuer. Zu Weihnachten treten dort Chöre auf, was kostenlosen Zugang und eine schöne Atmosphäre ermöglicht.
- Das Parlament: Die Besichtigung ist sehr interessant, aber ich würde sagen, eher etwas für Gymnasiasten oder Schüler, die sich besonders für Gemeinschaftskunde und Geschichte begeistern. Sehr schöne Architektur. Teure Besichtigung.
- Tower Bridge: Auch hier wird es teuer, wenn ihr das Innere und die Mechanismen besichtigen wollt. Ansonsten ist sie von außen einfach wunderschön zu bewundern!

- Der Tower of London: interessant für Geschichtsfans. Für uns kein Lieblingsort, zwischen den Menschenmassen und dem Preis. Ja, die Kronjuwelen sind beeindruckend, aber ich ziehe es vor, die Diamanten im Victoria & Albert Museum in Ruhe zu bewundern. Dennoch historisch gesehen ein Muss.
- Trafalgar Square: ein symbolträchtiger Platz, den man mit seinen Löwen, der Nelsonsäule und seinen Museen nicht verpassen sollte.
- Die königlichen Gebäude: Buckingham Palace, wenn ihr den Mut habt, euch um 11 Uhr der Menschenmenge zur Wachablösung zu stellen, oder lieber die kurze Version der Wachablösung mit weniger Leuten am Whitehall (Horse Guards / siehe Spaziergang 2).

London abseits der ausgetretenen Pfade:
- Der Spaziergang entlang des Regents‘ Canal ❤: ein sehr beruhigender Spaziergang, der sich gut mit dem Besuch von Camden kombinieren lässt (Spaziergang 6).

- Der Durchgang Neal’s Yard ❤ im Zentrum: bunt und malerisch (Spaziergang 2).

- Battersea Powerstation: ein ehemaliges Kraftwerk, das in ein Einkaufszentrum umgewandelt wurde. (Dieser Ort ist auf dem Cover des Albums „Animals“ von Pink Floyd zu sehen).

- The Graffiti Tunnel ganz in der Nähe des London Eye:

- Die Gedenkmauer für die Opfer von Covid entlang der Themse, hinter dem London Eye:

- Das Viertel Hackney (siehe Spaziergang 9)
- Hampstead Heath und das Freud-Museum: ein hübsches Wohnviertel mit einem großen Park zum Picknicken an schönen Tagen (Spaziergang 8).
Vorstellungen mit der Familie
- London ist berühmt für seine grossartigen Musicals. Grosses Budget – tolle Show 🙂
- Was Kinos betrifft, gibt es das älteste Kino Londons: das Electric Cinema in Notting Hill oder das Programmkino Price Charles Cinema gleich neben dem Leicester Square.
Die Märkte von London
Vor allem sollte man erwähnen, dass die Märkte in London vor allem Food Markets sind, auf denen man etwas zum Mittagessen kaufen kann:
- Borough Market: der bekannteste, also erwartet Menschenmengen! Trotzdem sehenswert wegen seines urbanen Flairs. Spaziergang 1.

- Maltby Street Market: die weniger touristische Version des Borough Market, ganz in der Nähe (nur Samstag- und Sonntagmittag)
- Brick Lane Market: Dort könnt ihr unterwegs etwas essen, wenn ihr Shoreditch im Osten Londons besucht (nur Samstag- und Sonntagmittag). Spaziergang 7.
- Spitalfields Market: ein angenehmer überdachter Markt, der neu renoviert wurde. Ihr kommt auf Spaziergang 7 daran vorbei.
- Columbia Road Market ❤: ein sehr schöner Blumenmarkt entlang der Columbia Road. Nur samstags (Nordosten). Spaziergang 9.
- Mercato Mayfair: ein Food Court in einer Kirche. Hübsch, aber laut und teuer. Schaut nur kurz hinein, wenn ihr in Mayfair, dem sehr schicken Viertel, unterwegs seid.
Mercato Mayfair
- Broadway Market: ein schöner Lebensmittelmarkt im Viertel Hackney (Samstag und Sonntag). Spaziergang 9.
- Victoria Park Market: südlich von Hackney in einem sehr schönen Park. Wenige Stände auf diesem kleinen Markt, der samstags und sonntags stattfindet, aber man geht vor allem dorthin, um den Park mit der Familie zu genießen (eine Überlegung wert, wenn eure Unterkunft in der Nähe ist). Spaziergang 9.
Die Parks in London:
- Hyde Park & Kensington Gardens: der bekannteste und zentralste. Ihr werdet ihn wahrscheinlich durchqueren. Dort befindet sich das Denkmal für Lady Di, wo Kinder an schönen Tagen gern planschen. Außerdem gibt es dort zwei kleine kostenlose Kunstgalerien (Serpentine Galleries).
- Regents Park: ebenfalls zentral, und ich finde, er hat mehr Charme. Im Oktober gibt es dort im Rahmen von Frieze London Kunstausstellungen.

- St James Park: romantisch mit seinen Schwänen und dem Blick auf Buckingham Palace.
- Primrose Hill: ideal für die Aussicht auf London bei schönem Wetter (siehe oben).
- Holland Park ❤: sehr charmant, besonders der Bereich „Japanischer Garten“.

- Victoria Park: ein großer Familienpark im Süden von Hackney.
London am Wasser entlang:
- Die Themse: Um sie richtig zu genießen, siehe Spaziergang 1. Es gibt auch Bootstouren, aber die haben mir nicht besonders gefallen. Wollt ihr entlang der Themse weit weg von den Touristen spazieren? Ich empfehle, ab der Putney Bridge auf den angelegten Uferwegen entlang des Bishops‘ Park bis zur Hammersmith Bridge zu laufen, wo ihr im Pub The Blue Anchor ein Bier trinken könnt. Spaziergang 10.

- Little Venice: eine kleine, aber charmante Kreuzung von Kanälen mit hübschen Hausbooten.
- Regent’s Canal: für einen langen Spaziergang abseits der Touristenpfade (siehe Spaziergang 6).
- Die Kanäle in der Nähe des Victoria Park: sehenswert, wenn ihr ins Viertel Hackney fahrt. Ansonsten nicht unbedingt ein Muss.
- mit dem Hausboot bis nach Oxford: Das habe ich einmal mit Ticoeur gemacht. Sehr angenehm, aber man braucht Zeit! Ideal, wenn ihr ohnehin Oxford besuchen wollt.
London und das Kino:
- Auf den Spuren von Harry Potter in London: Nicht verpassen sollte man die Harry-Potter-Statue am Leicester Square, den Eingang des Palace Theatre, wo „Harry Potter and the Cursed Child“ gespielt wird, den Bahnsteig 9 3/4 am Bahnhof King’s Cross, den MinaLima-Shop (siehe den Shopping-Bereich weiter unten) und das sehr hübsche Leadenhall Market in der City.


- Auf den Spuren von Paddington: Fahrt zum Bahnhof Paddington (der Bahnhof, der dem Bären seinen Namen gegeben hat). Dort seht ihr Skulpturen des kleinen Bären und einen Shop.
- Im Viertel Notting Hill ❤: Die Mütter werden gern an die Drehorte von Notting Hill oder Love Actually zurückkehren, insbesondere in der kleinen Passage St Lukes Mews.

- Weitere in London gedrehte Filme, die man mit der Familie sehen oder wiedersehen kann: Fantastic Beasts, Mary Poppins Returns, 101 Dalmatians (der Film) und einige James-Bond-Filme.
- Außerdem spielen einige Serien in London: Ich empfehle The Split (Scheidungsanwälte); etwas leichter ist Ted Lasso (das auf humorvolle Weise den Alltag des Fußballclubs von Richmond in einem Vorort von London erzählt) und natürlich Doctor Who.
Shopping in London
- Liberty ❤: das schönste der Londoner Kaufhäuser!

- Fortnum & Mason für Tee. Ich empfehle den Tee „Wedding Breakfast“.
- Der Harry-Potter-Shop am Bahnsteig 9 3/4 in King’s Cross
- House of MinaLima ❤: um alle Illustrationen zu entdecken, die für die Harry-Potter-Filme geschaffen wurden.

- Harrods: vor allem wegen des Food-Bereichs und der Außenarchitektur, ansonsten bin ich nicht wirklich Fan.
- Hamleys: Ich mag eigentlich nur das Erdgeschoss (Plüschtiere, London-Souvenirs). Die anderen Etagen sind eher gewöhnlich (übliche Plastikspielzeuge). Es sei denn, ihr sucht etwas ganz Bestimmtes, beschränkt euch aufs Erdgeschoss.
Verkehrsinformationen für London:
- App: Wir benutzen die App Citymapper oder Google Maps, um den besten Weg zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto zu finden.
- U-Bahn: Ihr könnt eine Oyster Card aufladen oder direkt eure Bankkarte benutzen (wenn ihr nicht zu viele Wechselgebühren habt). Gut zu wissen: Die U-Bahn ist bis einschließlich 10 Jahre kostenlos, danach bis einschließlich 18 Jahre zum halben Preis. Um den halben Preis zu zahlen, muss man einen Mitarbeiter in der Station bitten, die Oyster Card des Kindes entsprechend zu konfigurieren. Außerdem sind U-Bahn-Pläne in allen Stationen kostenlos erhältlich. Es ist nicht nötig, ein Day Ticket zu kaufen, denn sobald ihr mit Einzelfahrten dessen Betrag erreicht habt, werdet ihr für weitere Fahrten automatisch nicht mehr zusätzlich belastet.
- Bus: bis einschließlich 15 Jahre kostenlos und in jedem Fall günstiger als die U-Bahn.
- Taxis: Sie sehen hübsch aus :-).
- Boot auf der Themse: Man kann die Oyster Card benutzen. Die Fahrt ist teurer als mit der U-Bahn, aber man sieht London einmal anders.
- London mit dem Auto: Ja, es ist möglich, mit dem Auto nach London zu fahren, wenn euer Fahrzeug nicht zu umweltschädlich ist! Zunächst muss man sich online registrieren, um zu prüfen, ob das Auto in der ULEZ-Zone (Ultra Low Emission Zone) erlaubt ist – einer Zone, zu der auch schöne Viertel Londons gehören: South Kensington, Camden, Chelsea, Fulham usw. Für die Registrierung muss ein Formular ausgefüllt werden, damit ihr keine Strafe bekommt. Ich empfehle, das etwa einen Monat vor eurem Aufenthalt zu erledigen. Wenn ihr einmal registriert seid, achtet auf die Congestion Zone: Das ist das absolute Zentrum, von dem ich mit dem Auto abrate, denn tagsüber muss man dafür zahlen, und ehrlich gesagt wäre es ohnehin unpraktisch! Parkt also in der Ultra Low Emission Zone, aber nicht in der Congestion Zone.

- Parken mit dem Auto: Wir nutzen die Website „Just Park“, um einen Parkplatz bei Privatpersonen zu einem sehr günstigen Preis zu reservieren. Gut zu wissen: Sonntags ist das Parken auf der Straße kostenlos! Deshalb fahren wir von unserem Süden Englands aus vor allem sonntags nach London.
- Anreise mit dem Zug: Mit dem Eurostar kommt ihr am Bahnhof St Pancras an. Sehr schön! Dort könnt ihr anschließend die U-Bahn nehmen, nachdem ihr – wie Ticoeur – ein wenig Klavier gespielt habt 🙂

- Anreise mit dem Flugzeug: Die Flughäfen liegen sehr weit vom Zentrum entfernt, sind aber gut angebunden. Man muss nur ausreichend Zeit einplanen. Für Heathrow nimmt man die Piccadilly Line (etwa 1 Stunde) oder den Heathrow Express zum Bahnhof Paddington (schneller, aber teurer). Für Gatwick nimmt man den Gatwick Express (einen Zug, der vom Bahnhof Victoria, London Bridge oder Blackfriars aus fährt – rechnet mit etwa 30 Minuten). Der Flughafen Stansted, der von manchen Billigfluggesellschaften genutzt wird, liegt weiter entfernt (50 Minuten mit dem Zug von Liverpool Street Station). Luton liegt etwa 40 Minuten von St Pancras entfernt.
London mit der Familie: Wo übernachten?
Im Zentrum von London zu wohnen ist praktisch, aber noch teurer, wobei London ohnehin eine sehr teure Stadt für Unterkünfte ist. Wir empfehlen die Viertel South Kensington, Notting Hill und Tower Bridge, die wir für einen Familienaufenthalt geeignet finden. In jedem Fall muss man sehr früh buchen, um die besten Preise zu bekommen.
Lest meinen Artikel über die Auswahl an Unterkünften in London für Familien.
London mit der Familie: Wo essen?
In London gibt es eine riesige Auswahl an Restaurants, und man kann wirklich sehr gut essen! Die Budgets sind ebenfalls sehr unterschiedlich. Hier sind einige relativ günstige Möglichkeiten:
- Auf den zuvor genannten Märkten.
- In Pubs. Achtung: Abends werden Kinder dort selten akzeptiert, außer in den weiter außerhalb gelegenen, familienfreundlicheren Vierteln. In jedem Fall wird ein Pub, der kein Essen serviert, keine Kinder akzeptieren. Beispiele für Pubs, in denen ihr mit der Familie essen könnt: The Barrowboy and Banker in der Nähe der London Bridge, The Mitre neben dem Hyde Park, The Churchill Arms bei Notting Hill und viele andere!
- In Cafés, für ein englisches Frühstück oder ein leichtes Mittagessen. Unter den Ketten mag ich die Gail’s Cafés sehr.
- Für zwischendurch bei Prêt à Manger, um Geld zu sparen und trotzdem eine eher gesunde Auswahl zu haben.
- Asiatisches Essen für unterwegs: bei Itsu, laut Ticoeur und Titpuce die beste Sushi-Kette. Oder bei Marugame Udon für gute, günstige Suppen (es gibt eines nur wenige Schritte vom Trafalgar Square entfernt, sehr praktisch!).
- Die asiatischen Restaurants in Chinatown bieten oft ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, und das Viertel ist malerisch (zum Beispiel das vietnamesische Restaurant Viet Food).

- Indische Restaurants: In London muss man indisch essen! Diese Küche ist dort wegen der Bedeutung dieser Kultur in England wirklich sehr präsent. Indische Restaurants sind oft günstig, aber es gibt auch gehobenere Optionen wie das berühmte Restaurant Dishoom.
- Lust auf einen Afternoon Tea mit der Familie? Ich werde oft nach einer guten Adresse für einen Afternoon Tea gefragt. Es stimmt, dass das eine englische Tradition ist, aber oft ist es teuer, und für mich gibt es dabei zu viel zu essen, was nicht immer meinem Geschmack entspricht, denn normalerweise ist es eine Mischung aus herzhaften und süßen kleinen Häppchen. Und Süßes ist nicht so ganz meine Tasse Tee :-). Trotzdem nenne ich euch die Adressen, die mir empfohlen wurden: Brigit’s Bakery in der Nähe von Covent Garden, die Brasserie The Wolseley in der Gegend von Piccadilly und außerdem alle großen Hotels (aber da wird es wirklich sehr teuer!).
- Brunch oder Breakfast? Ich werde oft nach Adressen zum Brunchen in London gefragt. Brunch ist eine amerikanische, keine englische Tradition. Also ja, man kann in London brunchen, aber typisch ist das hier nicht. Entscheidet euch lieber für die Erfahrung eines English Breakfast. Ich mag das im kleinen Café de Provence sehr.
Familienausflüge in der Umgebung von London:
- Die Harry-Potter-Studios besuchen ❤: Die beiden wichtigsten Punkte: 1/ mehrere Monate im Voraus reservieren 2/ auf der offiziellen Website buchen, um die horrenden Preise von Agenturen und Wiederverkäufern zu vermeiden.

- Kew Garden: ein riesiger botanischer Garten im Westen Londons (mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar).
- Windsor Castle besuchen: Das Schloss ist sehr schön, und auch die kleine Stadt ist hübsch!
- Hampton Court besuchen, das Schloss des berühmten Heinrich VIII. (ja, genau der mit den sechs Frauen und ihrem tragischen Schicksal).

City Trips in weniger als 2 Stunden von London
- Ein Tag in Cambridge ❤: Cambridge war ein ganz großer Favorit!

- Ein Tag in Oxford: Ich habe Cambridge bevorzugt, aber in Oxford gibt es schöne Museen, und die Cotswolds sind nicht weit entfernt!
- Die New Forest entdecken ❤, den größten Wald Englands, mit Tausenden frei lebenden Pferden! Ich liebe diesen Wald, der ganz in unserer Nähe liegt! Kommt gern vorbei und trinkt einen Tee mit mir :-).
- Ein Tag in Brighton: Ich bin kein Fan dieses Badeortes, aber ich weiß, dass viele dorthin möchten, deshalb ist auch das eine Idee (mit dem Zug erreichbar).
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Wer fährt demnächst mit der Familie nach London? Noch weitere Fragen?
Über diesen Link findet ihr viel mehr Details zur Vorbereitung eures London-Aufenthalts – zum Beispiel:
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Route für die Besichtigung des Londoner Stadtzentrums mit der Familie
Spaziergang zur Entdeckung des Londoner Stadtzentrums während eines Aufenthalts mit Kindern
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Wo übernachten in London? 7 Ideen für Stadtviertel
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